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Pädagogische Arbeit
Gesetzlicher Auftrag
§ 3
Aufgaben und Ziele
(1) Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege haben einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.
(2) Die Förderung des Kindes in der Entwicklung seiner Persönlichkeit und die Beratung und
Information der Eltern insbesondere in Fragen der Bildung und Erziehung sind Kernaufgaben
der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege. Das pädagogische Personal in den
Kindertageseinrichtungen haben den Bildungs- und Erziehungsauftrag im regelmäßigen Dialog mit den Eltern durchzuführen und deren erzieherische Entscheidungen zu achten und insbesondere
1. die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,
2. dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen,
seine Lernfreude anzuregen und zu stärken,
3. dem Kind zu ermöglichen, seine emotionalen Kräfte aufzubauen,
4. die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern,
5. dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche
Entwicklung zu fördern,
6. die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und der Interessen des Kindes zu
unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglich-
keiten elementare Kenntnisse von der Umwelt zu vermitteln.
Der Kindergarten hat dabei die Aufgabe, das Kind unterschiedliche soziale
Verhaltensweisen, Situationen und Probleme bewusst erleben zu lassen und
Jedem einzelnen Kind die Möglichkeit zu geben, seine eigene soziale Rolle
Innerhalb der Gruppe zu erfahren, wobei ein partnerschaftliches, gewaltfreies und
gleichberechtigtes Miteinander insbesondere auch der Geschlechter untereinander erlernt werden soll. Die Integration behinderter Kinder soll besonders gefördert
werden. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen positive Wirkungsmöglich-
keiten und Aufgaben innerhalb des Zusammenlebens erkennen und altersgemäße
demokratische Verhaltensweisen einüben können. Auch gegenüber anderen Kulturen und Weltanschauungen soll Verständnis entwickelt und Toleranz gefördert
werden.
Sachkompetenz - Themenbezogene Inhalte- | Ich – Kompetenz -persönlichkeitsbildende Entwicklungsziele- | Sozial – Kompetenz -gesellschaftsrelevantes Sozialverhalten- | - Sachwissen ( Projektarbeit) · Umweltbewußtsein (Natur/Tier) -Materialerfahrung (Holz/Gips...) · Bearbeitungstechniken/ Umgang - Lebensbezogene Inhalte · Trauer / Freude in der Familie · Kennenlernen des sozialen Umfeldes | -Wahrnehmungserfahrungen · Gefühlssensibilisierung · Eigenwahrnehmung -Selbstvertrauen -Selbständigkeit -Motorik -Konfliktfähigkeit -Sprachentwicklung | · Toleranz · Akzeptanz · Miteinander · Rücksichtnahme -Kommunikationsverhalten -Normen und Werte · Einen Platz in der Gesellschaft finden / einnehmen |
Tabellarischer Tagesablauf
Zeit | Kindergarten | Zeit | Kindertagesstätte | Zeit |
| 7.30 – 9.00 Uhr | · Bringphase der Kinder beginnt · Freispiel in verschieden-en Bereichen des Gruppen-raumes | 7.00 - 9.00 Uhr | · Bringphase der Kinder beginnt · Freispiel im Gruppenraum und verschiedenen Spielbereichen | | | Bis 10.00 Uhr | Freies Frühstück für die Kinder | Bis 10.00 Uhr | Freies Frühstück | | | Bis 11.00 Uhr | · Freispiel- angebote · Angeleitete Beschäfti- gungen / Föderbe- reiche | Bis 11.00 Uhr | · Freispiel- angebote · Angeleitete Beschäfti- gungen / Förderbereiche | | | 11.00- 11.30 Uhr | · Stuhlkreis mit verschieden- en Lerninhalten | 11.00- 11.30 Uhr | · Stuhlkreis mit verschiedenen Lerninhalten | | | 11.30-12.00 Uhr | · Spielen auf dem Außengelände | 11.30- 11.55 Uhr | · Spielen auf dem Außengelände · Tische zum Mittagessen eindecken |
| · | 12.00- 12.30 Uhr | · Abholphase der Kinder durch Abholberech-tigte Personen | 12.00- 12.30 Uhr | · Mittagessen in den jeweiligen Gruppen |
| · | | | 12.30- 12.40 Uhr | · Geschirr wegstellen; Zähne putzen; · Einige Kinder gehen zum Ausruhen, die anderen Kinder gehen in die Gruppe |
| · | Zeit | Kindergarten | Zeit | Kindertagesstätte |
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| | | 12.45- 14.00 Uhr | · Ausruhen der kleineren Kinder im Schlafraum· Die Kinder im Gruppenraum beschäftigen sich mit Geschichten und ruhigeren Spielen |
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| 14.00- 16.00 Uhr | · Die Kinder kehren in den Kindergarten zurück· Spiel vom Vormittag wird wieder aufgegriffen · Schwerpunkt unser Nachmittagsarbeit ist: Bewegungserziehung, Schwimmen, Psychomotorik; Felix Fit, Waldtag, Schulanfänger-programm · Die Kinder werden von abholberech-tigten Personen wieder abgeholt | 14.00 Uhr 14.00- 16.30 Uhr | · Erfrischungs-pause· Die Kinder nehmen an angeleiteten ähnlich wir im Kindergarten Angeboten teil oder spielen in Kleingruppen miteinander · werden die letzten Kinder abgeholt |
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Kindertagesstätte ( 2– 6 jährige Kinder mit Über – Mittag Betreuung) [ Details ]
Kindergarten (2– 6 jährige Kinder ohne Über – Mittag Betreuung) [ Details ]
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Gemeinsame Feste werden im Kindergartenjahr gerne und viel gefeiert.
In jedem Jahr wandern wir mit unseren bunten Laternen durch Steinheim, wobei uns die zukünftigen Schulanfänger immer das St.Martin Spiel vorführen.
Weihnachtliche Stimmung kommt mit unserem Weihnachtsbaum und unser Deko auf und wenn dann noch aus den Gruppen Keksduft weht, kommt schnell weihnachtliche Stimmung auf.
"Man-teou" rufen wir dann zu Karneval und feiern bis die Wände wackeln. Gerne kommt auch der Elferrat zu uns ins Haus.
"Osterhäschen Peter" kommt dann zur Osterzeit und zum Schluss des Kidnergartenjahres feiern wir immer noch ein großes Sommerfest.
Zu erwähnen wäre auch noch vom Elternrat organisierte Flohmarkt einmal im Jahr oder das
" Frühlingsfest" das gemeinsam mit dem Stadtmarketing Steinheim einmal im Jahr stattfindet.
Und und und.....
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Das Frühstück wird in jeder Gruppe individuell gestaltet.
Die Kinder bringen sich von zuhause eine Kleinigkeit mit und haben dann die Möglichkeit dieses am Frühstückstisch zu verzehren.
In der Tagesstätte frühstücken wir gemeinsam. An den meisten tagen bringen die Kidne rvon zuhause etwas zum Frühstück mit, nur ma Freitag bringen die Kinder nichts von zuhause mit, sondern wir bereiten gemeinsam das Frühstück zu.
Im Kindergarten findet das gemeinsame "Eulenfrühstück" immer am ersten Freitag im Monat statt. Wie im Haupthaus wird an diesem Tag das Frühstück gemeinsam vorbereitet.
"Wir sollten uns
weniger bemühen,
den Weg für unsere Kinder
Vorzubereiten,
als unsere Kinder für den Weg"
(Weisheit aus den USA)
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Schulanfängerprogramm
Kinder lernen vom Beginn ihres Lebens an. Ihr Lernen wird gestärkt, wenn sie eine frühzeitige und nachhaltige Begleitung erfahren, die ihre natürliche Lernbegeisterung aufgreift und stützt
Der Kindergarten fördert schon viele Jahre, gemäß seinem Bildungsauftrag in enger Zusammenarbeit mit dem Elternhaus, alle Fähigkeiten der Kinder, die grundlegend sind für ihre weitere Entwicklung und damit auch zur Schulfähigkeit führen. Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist ein wichtiger Schritt im Leben der Kinder und ihrer Familie. Für Kinder bedeutet er, Bekanntes zu verlassen und Neues zu entdecken und zu lernen. Dabei können sie auf vielfältige bereits gewonnene Erfahrungen im Elternhaus und im Kindergarten zurückgreifen. Die Freude der Kinder auf die Schule verpflichtet alle Verantwortlichen, für den Schulanfang die besten Gelingensbedingungen zu schaffen.
Wir sehen die gesamte Kindergartenzeit als Vorbereitung auf die Schule. Im Kindergarten wird das Lernen durch spielerische Akzente begleitet und so für Kinder Lustvoller und begreiflicher gestaltet („spielend lernen“).
Im letzten Kindergartenjahr nehmen die Kinder noch einmal an einem speziellen „Schulanfängerprogramm“ teil. Dort werden noch einmal in kleineren Gruppen mit den 5-6 jährigen Kindern alle Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung vertieft und gezielt auf die Schule vorbereitet.
Wir führen mit den Schulanfängern das Programm „Hören, lauschen, lernen 1und 2“ und „Komm mit ins Zahlenland“.
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