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Wir sind die Ersthelfer von morgen...


Wenn ich mir die Hand verbrannt habe, oder mich in den Finger geschnitten habe, war immer jemand zur Stelle, der mir sofort geholfen hat. Sollte jetzt jemandem etwas passieren, so kann ich auch helfen und muß nicht hilflos daneben stehen. Denn seit den Herbstferien bin ich Ersthelfer von morgen.

 

Am 20. und 22. Oktober hat Frau McColl von der Johanniter- Unfall- Hilfe mit uns einen Kurs zu diesem praktischen Thema veranstaltet. Neben manchem Theoretischen Wissen, haben wir sehr viele praktische Erfahrungen machen können.

Z.B. lernten wir, wie man Verbände anlegt. Man darf z.B. nie auf das weiße Pflaster fassen - wegen der Bakterien...

 

Wußtet Ihr, dass in unserem Blutkreislauf Kämpfer gegen Eindringlinge, wie z.B. Bakterien kämpfen? Sie heißen auch Blutplättchen.

 

Den Puls zu fühlen ist auch kein Problem mehr.

 

Wir können Verletzte in die Stabile Seitenlage bringen. Dabei muß man auch immer überprüfen, ob nichts Erbrochenes im Mund ist, da man darab ersticken könnte. Und den Verletzten ansprechen ist auch sehr wichtig...

Natürlich sprachen wir auch über Knochenbrüche, Kopfverletzungen, Verbrennungen, den Verbandskasten, die 5 W's wenn man einen Notruf absetzt, usw.

Zum Schluß vielleicht noch ein kleines Experiment:

Man braucht dazu ein frisch gekochtes Ei. Nun testen wir wie lange man das Ei unter kaltem Wasser abschrecken muß, bis man es ohne zu verbrennen in die Hand nehmen kann. Ziemlich lange - nicht Wahr? Und genauso lange muss man eine Verbrennung der Haut "löschen".

 

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